Formen der Unterstützung

Implementierungsprozesse von Inklusion sind bezogen auf alle pädagogische Institutionen (Kita & Schule u.v.a.) und auf alle weiteren Lebensbereichen wie z.B. Arbeit & Wohnen zugleich muss Inklusion aber auch ein Gegenstand der regionalen Entwicklung sein.

Die folgenden kurz charakterisierten Unterstützungsmöglichkeiten beziehen sich auf Entwicklungsprozesse von Inklusion in allen gesellschaftlichen Bereichen und erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

  • Coaching – ist kein Prozess in dem Sie angeleitet werden, sondern in dem Sie im Sinne des Reflektors auf sich selbst „zurückgeworfen“ werden sollen. Es soll der Raum geschaffen werden, um die bestehende Praxis zu durch- und überdenken. Der Prozess ist notwendigerweise verbunden mit
  • Reflexion, die sich zum einen auf sie selbstbezieht durch angeleitete Prozesse des Widerspiegelns und zum anderen das Ziel einer theoretischen Reflexion hat, wozu es theoretisches Wissen (durch uns vermittelt) bedarf.
  • Solche Prozesse der Implementierung sind durchaus auch mit BegutachtungGutachten verbunden, die multiperspektivisch angelegt sein sollten und das Bedenken und Darübernachdenken anregen, somit nicht das Richtige und das Falsche bestimmen, sondern Verhältnisse – bestehende Situation relational bestimmen.
  • Im gemeinsamen (durch)Denken – Widerspiegeln und der Anreicherung mit theoretischem und empirischen Wissen unserseits besteht die Möglichkeit zur Erarbeitung von pädagogischen Konzeptionen. Dessen Ziel auch eine für alle beteiligten Akteure gelingende Umsetzung sein sollte, dies muss begleitet werden durch
  • Evaluationen (die umgangssprachlich Begriffsbestimmung von Reflexion = etwas erreichen zu wollen und darauf abzielen). Evaluationen werden auf die individuellen/institutionellen Bedingungen und die im Raum stehende Fragestellung zugeschnitten. Sie hat den Anspruch Handlungsmöglichkeiten aufzuzeigen und nicht den Prozess zu bewerten, wie auch die Perspektivenvielfalt – aller Akteure – abzubilden, folglich hat sie den Anspruch auf Partizipation und Teilhabe aller. Entsprechend werden Instrumentrien zur Erhebung der IST-Situation auch konzipiert – keiner darf ausgeschlossen werden aus dem Evaluationsprozess.